Homepage, Verfasser
Einführung
Fettstoffwechselstörungen
Diabetes mellitus
Harnsäureerhöhungen
Schilddrüsenerkrankungen
Seltenere Störungen
Diagnostische Einrichtungen
Organisatorische Hinweise
Hinweise f. Privatpatienten
Hinweise f. Kassenpatienten
Klinikdaten
Kontakt
weitere Internetseiten
Bildgalerie
Harnsäureerhöhungen

Definition und Komplikationen

Die Harnsäure stellt ein Abbauprodukt des Purinstoffwechsels dar. Purine sind Bestandteil der Zellkerne in tierischen und pflanzlichen Zellen und werden folglich grundsätzlich mit der Nahrung aufgenommen. Der Purinanteil in der Nahrung ist allerdings unterschiedlich; besonders purinreich sind tierische Nahrungsprodukte, speziell Innereien wie Leber, Herz und Nieren. Im Falle eines gestörten Purinstoffwechsels entwickelt sich eine Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut (sog. Hyperurikämie).

Chronisch überhöhte Harnsäurespiegel können eventuell zu Gelenkschäden führen (Gicht, Arthritis urica). Besonders schmerzhaft verläuft der akute Gichtanfall. Hier ist meist eines der beiden Grosszehen-Grundgelenke betroffen; es entwickelt sich eine akute Entzündung des Gelenkes mit typischer Schwellung, Rötung und Druckschmerzhaftigkeit. Unter einer entzündungshemmenden medikamentösen Behandlung, bedarfsweise kombiniert mit lokaler Kühlung, klingt ein solcher akuter Gichtanfall in der Regel binnen einiger Tage ab. Neben dem akuten Gichtanfall kann eine chronische Gicht als Komplikation auch zu dauerhaften Gelenkschäden führen. Diese können auch andere Gelenke betreffen.

Abgesehen von Gelenkschäden können Harnsäureerhöhungen auch die Entstehung von Nierensteinen (Harnsäuresteinen) begünstigen. Auch kann es durch Ablagerung von Harnsäurekristallen im Nierengewebe zu einer Nierenentzündung (interstitielle Nephritis) mit chronischem Nierenschaden kommen.

Gefässbezogene Folgeschäden konnten im Unterschied zu Diabetes und Fettstoffwechselstörungen im Falle der Hyperurikämie bislang nicht sicher nachgewiesen werden.

Begünstigt wird eine Hyperurikämie durch Übergewicht, Alkoholkonsum und fleischreiche Ernährung.

 

Behandlungsangebote der Meduna-Klinik

Sofern Patienten in der Meduna-Klinik von Harnsäureerhöhungen und deren Folgekomplikationen betroffen sind, kann eine intensivierte Behandlung durchgeführt werden. Diese beinhaltet neben der Verabreichung harnsäuresenkender Medikamente eine Anleitung zu purinarmer Kost, Angebote zur individuellen Ernährungsberatung und verschiedene Behandlungskonzepte zur Unterstützung einer Gewichtsreduktion.

 

Copyright: Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich,
Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182 3182

 

[Homepage, Verfasser]
[Einführung]
[Fettstoffwechselstörungen]
[Diabetes mellitus]
[Harnsäureerhöhungen]
[Schilddrüsenerkrankungen]
[Seltenere Störungen]
[Diagnostische Einrichtungen]
[Organisatorische Hinweise]
[Hinweise f. Privatpatienten]
[Hinweise f. Kassenpatienten]
[Klinikdaten]
[Kontakt]
[weitere Internetseiten]
[Bildgalerie]